Stadtwerke unterstützen B-Junioren des SC Preußen Lengerich

Passend zur neuen Saison wurden die B-Junioren des SC Preußen Lengerich mit einem neuen Trikotsatz ausgestattet.

SWL unterstützt Förderverein

Über die anhaltende Unterstützung der Stadtwerke Lengerich freut sich der Förderverein des Ladberger Handballsports.

 

 

 

Stadtwerke und teutel unterstützen die JSG Tecklenburger Land

Insgesamt 80 Betreuer, Trainer und Organisatoren wurden beim Handballcamp mit neuen Shirts ausgestattet.

Die aktuelle PM vom Handballcamp finden Sie unter:

https://www.wn.de/Sport/Lokalsport/Lengerich/3931613-Handball-Camp-der-JSG-Tecklenburger-Land-Stammvereine-TVK-TSV-und-HSG-sind-zusammengerueckt

 

Zweite Ladesäule für E-Autos am Markt-Karree

Im neuen Markt-Karree einkaufen und dabei das E-Auto auftanken: Das ist seit Donnerstag dank einer neuen E-Ladesäule auf dem Parkplatz möglich. Betrieben wird sie von den Stadtwerken Lengerich (SWL), die Installationskosten hat der Eigentümer übernommen, die Idee stammt von Klimaschutzmanagerin Christine Elias.
„E-Mobilität sollte bei jedem Neubauvorhaben mitgedacht werden. Alle beteiligten Akteure haben hier an einem Strang gezogen – sonst hätte diese öffentliche E-Ladesäule nicht so zügig in Betrieb genommen werden können“, freute sich die Ideengeberin.

Elias lobte die gelungene Kooperation während der offiziellen Einweihung der neuen Ladestation für E-Autos. „Vom ersten Gedanken bis heute hat es nicht einmal ein Jahr gedauert. Solch ein kurzer Realisierungszeitraum ist selten, insbesondere wenn damit Zusatzkosten verbunden sind“, führte Christine Elias aus. Schon bei der ersten Kontaktaufnahme habe der Projektentwickler Stroetmann großes Interesse an dem innovativen Konzept signalisiert. Durch die Bereitschaft, die Kosten der E-Ladesäule zu übernehmen und das Stromtanken als einen Aspekt des Kundenservices zu sehen, konnte das Vorhaben kurzerhand umgesetzt werden. „Wir freuen uns, dass dieses Angebot nun für unsere Kunden bereitsteht“, so Edeka-Markt-Betreiber Frederik Rotthowe.

Maßgeblich vorangetrieben wurde die Umsetzung laut der Klimaschutzmanagerin durch die Stadtwerke Lengerich. Zum einen wurden von den SWL alle technischen Arbeiten im Zusammenhang mit der Errichtung der E-Ladesäule durchgeführt. Zum anderen werden die Stadtwerke zukünftig als Betreiber die Wartung der Ladestation und die Abrechnung der Tankvorgänge übernehmen. „Eine E-Ladesäule für die öffentliche Nutzung zu betreiben, bedeutet weit mehr, als nur einen Stromanschluss zu verlegen“, so Elias. Dazu gehören neben der dauerhaften Verfügbarkeit an 24 Stunden pro Tag auch eine zeitgenaue digitale Sichtbarkeit in internetbasierten Ladeportalen, Roamingvereinbarungen mit anderen Ladenetzbetreibern und verschiedene Abrechnungsmodalitäten je nach Kundennutzung.

Die SWL nahmen damit bereits die zweite öffentliche Stromtankstelle in der Lengericher Innenstadt in Betrieb. „Umweltfreundliche Mobilität ist eines unserer Handlungsfelder des Integrierten Klimaschutzkonzepts. Daher begrüßen wir als Stadt den Ausbau öffentlicher Ladestationen“, bekräftigte Bürgermeister Wilhelm Möhrke anlässlich der Einweihung. Der Verkehrssektor gilt als größter Energieverbraucher und als größter Emittent von Treibhausgasen. Die Förderung von E-Autos ist daher in vielen kommunalen Klimaschutzprogrammen festgeschrieben.

In fünf Monaten haben die Stadtwerke Lengerich nunmehr fünf öffentliche E-Ladesäulen in der Region errichtet. „Als regionaler Energie-Dienstleister kümmern wir uns um den Ausbau der Lade-Infrastruktur, um den Umstieg auf E-Mobilität zu forcieren“, erklärte Stefan Otto, verantwortlicher SWL-Projektleiter. Die erste Installation in Lengerich wurde Anfang Februar an der Ecke Wielandstraße/ Römerpassage von den SWL vorgenommen. Es folgten Ladestationen in Lienen, Ladbergen und zuletzt Tecklenburg.

 

Hintergrund-Information:

Bundesweit betreibt der Stadtwerke-Verbund „Ladenetz“, dem die SWL mit weiteren rund 190 Partnern angehören, derzeit kontinuierlich den Ausbau eines engmaschigen Netzes an Ladestationen. Öffentliche Ladestationen bieten E-Auto-Fahrern die Möglichkeit, unkompliziert für mehr Reichweite nachzutanken. Volltanken ist meist in zwei bis vier Stunden möglich.

An den SWL-Ladestationen fließt zu 100 Prozent regenerativ erzeugter Ökostrom. Bezahlt wird per Handy, EC-Karte oder mit einer speziellen SWL-Ladekarte. Mit dieser Ladekarte sind Kunden an das „Ladenetz“ angeschlossen, mit der sich an fast allen Ladestationen in Deutschland tanken lässt. Infos zu den Kosten finden sich auf den E-Mobilitätsseiten der Stadtwerke
(www.swl-emobil.de), eine Übersichtskarte bietet die Website www.ladenetz.de.

 

Und so funktioniert es:

  • Voraussetzung für die Nutzung ist entweder ein Smartphone oder eine Ladekarte der Stadtwerke bzw. aus dem Ladenetz-Verbund oder einem anderen Ladenetzbetreiber.
  • Stromkunden der Stadtwerke können diese Karte für einmalig 49 Euro erwerben. Auftragsformulare gibt es in den Kundencentern der SWL oder zum Download auf den E-Mobilitäts-Webseiten des Energieversorgers unter www.swl-emobil.de. Mit dieser Karte meldet man sich an der Ladestation an und kann dann Strom tanken.
  • Die Stadtwerke bieten auch einen Ökostromtarif inkl. Ladekarte an (bei diesem Tarif entfällt die Einrichtungsgebühr und die monatliche Pauschale ist inklusive).
  • Monatlich werden dafür pauschal fünf Euro berechnet – unabhängig von der tatsächlich geladenen Strommenge (Pauschalpreis für Nutzer der Ladekarte).
  • Die Ladesäule ist rund um die Uhr zugänglich. Die Ladedauer ist lediglich durch die Parkdauer der öffentlichen Parkfläche begrenzt.
  • Die Ladekarte ist an allen Ladesäulen von „Ladenetz.de“ gültig, sowie an weiteren Partnerstationen.

Wer keine Ladekarte hat, kann mittels einer Smartphone-App die Station nutzen (PayPal-Konto erforderlich). Die Säule verfügt über zwei Steckdosen vom Typ 2 (Mennekes-Standardanschluss). Ein Ladekabel gehört zum Equipment des Autos.

Soforthilfe für die Besucher des Campingplatzes

„Gott sei Dank ist niemand verletzt worden“, so die ersten Worte von Bürgermeister Stefan Streit nach dem gestrigen Brand im Schwimmbad des Regenbogencamps Tecklenburg-Leeden.

„Gerade vor dem langen Wochenende muss den Besuchern des Campingplatzes geholfen werden. Wir möchten ja schließlich, dass die Besucher unsere Stadt und Region in guter Erinnerung behalten und die Urlaubstage auch Urlaub bleiben.“ Nach einem kurzen Telefonat mit den Stadtwerken Lengerich (SWL) war eine schnelle Lösung gefunden. „Wir stellen dem Campingplatz sofort 300 Eintrittskarten für unsere BWG-Bäder zur Verfügung“, erläutert Ingo Leufke, Vertriebsleiter der SWL die Lösung. „Schließlich arbeiten wir schon fast zwanzig Jahren mit dem Regenbogencamp in vielen Bereichen zusammen, sorgen über unsere SWL-Tochter teutel für die Breitbandversorgung und beliefern zum Beispiel das Bad mit Wärme“, ergänzt Stefan Otto, zuständig für Alternative Energietechnik bei der SWL.

Herr Balija, Ressortleiter des Regenbogencamps, war sehr erfreut über diese spontane Aktion und sprach im Namen der Gäste und Unternehmensleitung Ihren Dank aus.

Weiterer Stromkasten künstlerisch gestaltet

Jetzt hat der Profi selbst Hand angelegt: Ein weiterer Stromkasten in Lengerich wurde nun dank der Stadtwerke Lengerich künstlerisch gestaltet. Der Graffiti- und Airbrush-Künstler Benjamin Siems von der Künstler-Kooperation „2lefthands“ aus Coesfeld hat dem Stromkasten an der Ecke Merschweg/Fritz-Reuter-Straße ein neues Gesicht gegeben.

Vorbei mit dem tristen, grauen Dasein – das gilt zumindest für diesen Stromkasten in Lengerich. Die Gestaltung führte Benjamin Siems im Auftrag der SWL aus. Siems hat in den letzten Jahren schon viele Kinder und Jugendliche im Rahmen des Kulturrucksacks bei der Umsetzung professioneller Designs begleitet. Graffiti-Sprayen und Airbrush sind seit je her seine Leidenschaft und seit einigen Jahren leitet er mit einem befreundeten Künstler-Kollegen zahlreiche Workshops im Münsterland, zum Beispiel zur Verschönerung von städtischen Gebäudeflächen oder eben Stromkästen.

Zahlreiche Stromkästen in Lengerich, Ladbergen und Lienen konnten in den letzten Jahren im Rahmen des „Kulturrucksacks“ künstlerisch gestaltet werden. Im Zuge dieses vom Land NRW geförderten Projekts für Kinder und Jugendliche, das unter anderem auch von den Stadtwerken unterstützt wird, konnte dieser Stromkasten jedoch nicht berücksichtigt werden. So entschieden sich die SWL für eine Unterstützung außerhalb des bisherigen Projektrahmens.

Siems „verpasste“ dem Gehäuse in Abstimmung mit den Stadtwerken eine überraschende Optik: Wie bei einem aufgerissenen Papier scheint sich für den Betrachter der Blick ins Innere des Kastens zu öffnen. „Eine Gestaltung mit vielen filigranen Elementen, mit einem Spiel von Licht, Bewegung und Schatten. Es hat Spaß gemacht zu zeigen, was sich im Innern verbirgt“, so Siems über seine Arbeit. „Eine tolle kreative Leistung“, urteilt Jennifer Diehl vom Marketing der Stadtwerke Lengerich. Sie hat die vergangenen Projekte rund um die junge Kunst für Stromkästen organisatorisch begleitet. „Wir freuen uns, dass die Anwohner begeistert sind und wir ein kleines Stück dazu beitragen konnten, die Region vor unserer Haustür zu verschönern.“

Die SWL wird auch in Zukunft Strom- und Telekommunikationsstationen umgestalten. Vorschläge, welche Station umgestaltet werden sollten, können per Mail an engagement@swl-unser-stadtwerk.de geschickt werden.

Öffentliche Tankstelle für Elektroautos am Ladberger Dorfplatz eingeweiht

Umweltbewusste Mobilität: Diesem Ziel ist die Gemeinde Ladbergen nun ein Schritt näher. Am Freitag wurde die erste öffentliche Ladesäule für E-Autos am Kirchplatz in Betrieb genommen. Installiert wurde sie von den Stadtwerken Lengerich (SWL). „Der Ausbau öffentlicher Ladestationen ist unser gemeinsamer Beitrag zur Energiewende“, erläuterte Ingo Leufke, Geschäftsbereichsleiter Markt im Beisein von Bürgermeister Udo Decker-König und Klimaschutzmanagerin Alexandra Kattmann. In ihrem Versorgungsgebiet stellten die SWL bereits E-Ladesäulen in Lengerich und Lienen bereit, eine weitere in Tecklenburg wird demnächst folgen. 

Zur Einweihung der Ladesäule begrüßten die Vertreter der Gemeinde und der Stadtwerke sogleich den ersten Kunden. Markus Schröerlücke, Geschäftsführer des Ladberger Elektrotechnik-Fachbetriebs Schröerlücke + Keuer, nutzte die Gelegenheit, sein als Firmenfahrzeug genutztes E-Auto mit Ökostrom klimaneutral aufzutanken. Seit drei Monaten ist der BMW i3 im Unternehmen im Einsatz. „Mit Elektromobilität sind wir nachhaltig auf der Überholspur“, ist Schröerlücke überzeugt. „Der Markt entwickelt sich schnell. Wer ein Elektroauto kauft, fährt energieeffizient und dynamisch.“

Bürgermeister Decker-König und die Klimaschutzmanagerin Kattmann zeigten großes Interesse an den Praxis-Erfahrungen und dem Know-how der Fachleute. Gerade in dieser Woche erhielt die Gemeinde den finalen Zuwendungsbescheid einer Förderung im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative zur Anschaffung von E-Autos. Unter Einbeziehung von Eigenmitteln wurden insgesamt vier Elektrofahrzeuge – je zwei für Verwaltung und den Bauhof – bewilligt. „Die Gemeinde setzt damit ein sichtbares Zeichen für ihre Verantwortung für den Klimaschutz“, bekräftigte Klimaschutzmanagerin Alexandra Kattmann. Während die Gemeinde-Fahrzeuge über eigene, spezielle Steckdosen auftanken werden, begrüßte Bürgermeister Decker-König die neue öffentliche Ladestation: „Wir freuen uns, dass Ladberger Bürgerinnen und Bürger sowie natürlich auch unsere Besucher, zum Beispiel auf dem Weg zum neuen Teutoschleifchen, in Ladbergen nun mit einem E-Auto auftanken können.“

Tanken lassen sich E-Autos im Prinzip an jeder Steckdose. Da diese jedoch technisch nicht für Dauerlast ausgelegt sind, dauert das Volltanken etwa acht bis 14 Stunden. An öffentlichen Ladesäulen ist das Auto weitaus schneller, meist in zwei bis vier Stunden vollgetankt. Über sogenannte Wallboxen werden die Gemeinde-Fahrzeuge in etwa zwei bis sechs Stunden volltanken können. „Die Reichweite unseres Fahrzeugs beträgt etwa 160 bis 200 km. Mit einmal Zwischentanken war ich mit dem E-Auto sogar schon in Bremerhaven“, erzählte Schröerlücke.

Möglich ist das Stromtanken an der öffentlichen E-Ladesäule mit einer speziellen Ladekarte der Stadtwerke Lengerich, per Web-App auf dem Smartphone oder mit EC-Karte. Über die Handhabung, Kosten und weitere Ladestationen informieren die Kundencenter der Stadtwerke Lengerich sowie die E-Mobilitätsseite des Energieversorgers im Internet unter www.swl-emobil.de.

Und so funktioniert es:

  • Voraussetzung für die Nutzung ist entweder ein Smartphone oder eine Ladekarte der Stadtwerke, bzw. aus dem Ladenetz-Verbund.
  • Stromkunden der Stadtwerke können diese Karte für einmalig 49 Euro erwerben. Auftragsformulare gibt es in den Kundencentern der SWL oder zum Download auf den E-Mobilitäts-Webseiten des Energieversorgers unter www.swl-emobil.de. Mit dieser Karte meldet man sich an der Ladestation an und kann dann Strom tanken.
  • Die Stadtwerke bieten auch einen Ökostromtarif inkl. Ladekarte an. (Bei diesem Tarif entfällt die Einrichtungsgebühr und die monatliche Pauschale ist inklusive)
  • Monatlich werden dafür pauschal fünf Euro berechnet – unabhängig von der tatsächlich geladenen Strommenge (Pauschalpreis für Nutzer der Ladekarte).
  • Die Ladesäule ist rund um die Uhr zugänglich. Die Ladedauer ist lediglich durch die Parkdauer der öffentlichen Parkfläche begrenzt.
  • Die Ladekarte ist an allen Ladesäulen von „Ladenetz.de“ gültig, sowie an weiteren Partnerstationen.

Wer keine Ladekarte hat, kann mittels einer Smartphone-App die Station nutzen (PayPal-Konto erforderlich). Die Säule verfügt über zwei Steckdosen vom Typ 2 (Mennekes-Standardanschluss). Ein Ladekabel gehört zum Equipment des Autos.

Stadtwerke unterstützen Kulturrucksack 2019

Aktueller Beitrag der Westfälischen Nachrichten vom 04.04.19:

https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/3727313-Kulturrucksack-geschnuert-Von-Stromkaesten-bis-Industriekultur

Öffentliche E-Ladesäule in Lienen eingeweiht

Eine neue Ladesäule in Lienen versorgt ab sofort Elektrofahrzeuge mit klimafreundlichem Strom. Bürgermeister Arne Strietelmeier, Sebastian Döring (Leiter des Fachbereiches Bauen, Planen und Umwelt), Ingo Leufke (Geschäftsbereichsleiter Markt) und Stefan Otto (Leiter Alternative Energietechnik), beide SWL, nahmen gemeinsam die Ladestation an der Friedhofstraße in Betrieb. „Öffentliche Lademöglichkeiten haben eine Schlüsselfunktion für den Ausbau der Elektromobilität. Wir möchten mit diesem Angebot aktiv den Anteil der Elektromobilität im Verkehrsmix von Lienen ausweiten“, erklärte Strietelmeier vor Ort mit Blick auf die Klimaschutzaktivitäten der Gemeinde.

Lienens Bürgerinnen und Bürger sowie Durchreisende können an der Ladesäule mit Ökostrom „natürlich auftanken“. Im Klartext: An den Ladesäulen der Stadtwerke wird klimaneutral getankt, da der hier gelieferte Strom zu 100 Prozent regenerativ erzeugt wird. Nach Lengerich wurde nun in Lienen die zweite öffentliche Ladesäule im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Lengerich installiert. „Weitere in Ladbergen und Tecklenburg folgen in den kommenden Wochen“, kündigte Stefan Otto, verantwortlicher Projektleiter bei den Stadtwerken, an.

Bereits in 2015 ging die Gemeinde Lienen mit gutem Beispiel voran, indem sie zwei ihrer Dienstfahrzeuge gegen ein Elektroauto tauschte. Die Erfahrungen sind durchweg positiv. Die Reichweite des eingesetzten E-Golf ist mehr als ausreichend. Dass nunmehr immer mehr Ladestationen gebaut werden, erhöht die Flexibilität noch mehr. „E-Mobilität passt einfach zu uns, denn sie ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft unserer Kommune“, so Sebastian Döring.

Mit der Ladekarte der SWL können die Gemeindemitarbeiter unter anderem auch die E-Ladesäule bei der Kreisverwaltung in Steinfurt nutzen. Einstecken, Aufladen und Losfahren – die Nutzung der neuen Ladesäulen ist entweder per Web-App mit dem eigenen Smartphone oder mittels einer Ladekarte möglich, die über die Stadtwerke Lengerich erhältlich ist. Über Kosten, Tarife und Ladestationen informieren die Kundencenter der SWL sowie die E-Mobilitätsseiten des Energieversorgers im Internet unter www.swl-emobil.de. Die Website bietet umfangreiche Informationen über Elektro-Autos. „Wir kümmern uns um die Lade-Infrastruktur, Sie steigen sauber um. Diesem Versprechen folgend setzen wir auf umweltbewusste Mobilität für unser Versorgungsgebiet“, bekräftigt Ingo Leufke.

Die Stadtwerke Lengerich sind Partner in einer bundesweiten Kooperation von Stadtwerken zur Förderung von Elektromobilität. 175 Stadtwerke gehören zu diesem Verbund, der seinen Kunden rund 2.200 Ladepunkte bietet. In Verbindung mit weiteren Netzwerk-Partnern kommen auf nationaler sowie internationaler Ebene rund 13.000 weitere Ladestationen hinzu. Und so funktioniert es:

  • Voraussetzung für die Nutzung ist entweder ein Smartphone oder eine Ladekarte der Stadtwerke, bzw. aus dem Ladenetz-Verbund.
  • Stromkunden der Stadtwerke können diese Karte für einmalig 49 Euro erwerben. Auftragsformulare gibt es in den Kundencentern der SWL oder zum Download auf den E-Mobilitäts-Webseiten des Energieversorgers unter www.swl-emobil.de. Mit dieser Karte meldet man sich an der Ladestation an und kann dann Strom tanken.
  • Die Stadtwerke bieten auch einen Ökostromtarif inkl. Ladekarte an. (Bei diesem Tarif entfällt die Einrichtungsgebühr und die monatliche Pauschale ist inklusive)
  • Monatlich werden dafür pauschal fünf Euro berechnet – unabhängig von der tatsächlich geladenen Strommenge (Pauschalpreis für Nutzer der Ladekarte).
  • Die Ladesäule ist rund um die Uhr zugänglich. Die Ladedauer ist lediglich durch die Parkdauer der öffentlichen Parkfläche begrenzt.
  • Die Ladekarte ist an allen Ladesäulen von „Ladenetz.de“ gültig, sowie an weiteren Partnerstationen.
  • Wer keine Ladekarte hat, kann mittels einer Smartphone-App die Station nutzen (PayPal-Konto erforderlich). Die Säule verfügt über zwei Steckdosen vom Typ 2 (Mennekes-Standardanschluss). Ein Ladekabel gehört zum Equipment des Autos.

Hintergrund: Das Thema Mobilität ist im Energiepolitischen Arbeitsprogramm zur Teilnahme am European Energy Award (EEA) enthalten, an dem sich Lienen seit 2014 beteiligt. Zugleich ist die Förderung der Elektromobilität als eine der Maßnahmen im Lienener Energie- und Klimaschutzkonzept (EKSK) festgeschrieben. Der Verkehrssektor gilt als größter Energieverbraucher sowie als größter Emittent von Treibhausgasen und ist somit so wichtig für ein Energie- und Klimaschutzkonzept wie kaum ein anderer Bereich. Ziel des Klimaschutzmanagements ist eine nachhaltige Strategie zur Reduzierung der CO2-Emissionen auf kommunaler Ebene.

Erhebung der erdgasbetriebenen Geräte ist abgeschlossen

Etwa 12.600 über einen Gasanschluss betriebene Geräte werden in den Kommunen Lengerich, Ladbergen, Lienen und Tecklenburg (ohne Leeden) genutzt. Das ist das Ergebnis der im Dezember 2018 abgeschlossenen Erhebung der Stadtwerke Lengerich (SWL) im Zuge der Erdgasumstellung (L-H-Gas-Umstellung). Etwa 400 (ca. 3%) Gasgeräte können nach aktuellem Stand nach der Erdgasumstellung nicht weiter betrieben werden. Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger erhalten in den nächsten Wochen Post von den Stadtwerken.

„Das Ergebnis des Erhebungsverfahrens deckt sich mit unseren Einschätzungen/Erwartungen“, berichtet Daniel Wolter, als Geschäftsbereichsleiter Netz und Projektleiter verantwortlich für die sogenannte Marktraumumstellung im Haus der SWL.
Im Zuge der Erhebung wurden insgesamt 10.500 Haushalte mit einem Gasanschluss angeschrieben, Termine koordiniert und die vorhandenen Gasgeräte aufgenommen. Dabei konnten die Techniker bei der Bestandsaufnahme aus einem Katalog – bestehend aus mehr als 20.000 Gasgeräten – auswählen und das Gasgerät des Kunden zuordnen. „Dennoch haben wir noch einige Gasgeräte vorgefunden, die nicht in der Übersicht waren“, zeigt Wolter die Komplexität des Projektes auf und ergänzt: „Hier müssen wir individuell schauen, was möglich ist.“

„Die Erhebung haben wir planmäßig im Dezember abgeschlossen. Bis Ende Februar werden die Daten ausgewertet, so dass wir dann Gewissheit über die Situation haben. Im Anschluss werden wir die Haushalte anschreiben, deren Gerät nicht umgestellt werden kann“ zeigt Johannes Beckering, Geschäftsbereichsleiter Organisation- und Unternehmensentwicklung, die nächsten Schritte im Projekt auf.
Während nach jetzigem Stand etwa 97% aller betriebenen Gasgeräte umgestellt werden können, bedeutet die Erdgasumstellung für 3% aller Geräte das Aus. „Wir haben uns ganz bewusst dazu entschieden, möglichst früh mit der Erhebung der Daten zu beginnen, um den Bürgerinnern und Bürger, deren Geräte nicht umgestellt werden können, ausreichend Zeit für die Suche nach Alternativen geben zu können“, führt Beckering die Gründe für die bereits erfolgte Erhebung an. „Diese Zeit haben nunmehr die Bürgerinnen und Bürger in unserem Versorgungsgebiet“, zeigt sich auch Wolter durchaus zufrieden. Selbstverständlich stehen die Stadtwerke bei der Suche nach Alternativen Energietechniken gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

Wie geht es weiter? Die Stadtwerke Lengerich werden in 2019 auf Grundlage der Erhebung die etwaigen notwendigen Ersatzteile besorgen und den Ablaufplan für die konkrete Umsetzung erarbeiten. „Die Logistik ist nicht unerheblich, denn das Ersatzteil muss zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein. Dazu gibt es immer wieder Veränderungen im Bestand der Gasgeräte“, gibt Wolter einen weiteren Einblick in die Herausforderungen des Projektes und ermutigt die Kunden, die in den nächsten Monaten planen, ein bereits besichtigtes Gasgerät auszutauschen, diese Änderung auch an das eigens dafür eingerichtete Erdgas-Büro (erdgasumstellung@swl-unser-stadtwerk.de bzw. 05481 8005 44444) zu melden. „Das erspart dann die unnötige Anschaffung von Ersatzteilen“, nennt Wolter die Gründe für diesen Aufruf.

Weitere Information rund um die Marktraumerstellung finden die Kunden unter www.swl-erdgasumstellung.de