Erhebung der erdgasbetriebenen Geräte ist abgeschlossen

Etwa 12.600 über einen Gasanschluss betriebene Geräte werden in den Kommunen Lengerich, Ladbergen, Lienen und Tecklenburg (ohne Leeden) genutzt. Das ist das Ergebnis der im Dezember 2018 abgeschlossenen Erhebung der Stadtwerke Lengerich (SWL) im Zuge der Erdgasumstellung (L-H-Gas-Umstellung). Etwa 400 (ca. 3%) Gasgeräte können nach aktuellem Stand nach der Erdgasumstellung nicht weiter betrieben werden. Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger erhalten in den nächsten Wochen Post von den Stadtwerken.

„Das Ergebnis des Erhebungsverfahrens deckt sich mit unseren Einschätzungen/Erwartungen“, berichtet Daniel Wolter, als Geschäftsbereichsleiter Netz und Projektleiter verantwortlich für die sogenannte Marktraumumstellung im Haus der SWL.
Im Zuge der Erhebung wurden insgesamt 10.500 Haushalte mit einem Gasanschluss angeschrieben, Termine koordiniert und die vorhandenen Gasgeräte aufgenommen. Dabei konnten die Techniker bei der Bestandsaufnahme aus einem Katalog – bestehend aus mehr als 20.000 Gasgeräten – auswählen und das Gasgerät des Kunden zuordnen. „Dennoch haben wir noch einige Gasgeräte vorgefunden, die nicht in der Übersicht waren“, zeigt Wolter die Komplexität des Projektes auf und ergänzt: „Hier müssen wir individuell schauen, was möglich ist.“

„Die Erhebung haben wir planmäßig im Dezember abgeschlossen. Bis Ende Februar werden die Daten ausgewertet, so dass wir dann Gewissheit über die Situation haben. Im Anschluss werden wir die Haushalte anschreiben, deren Gerät nicht umgestellt werden kann“ zeigt Johannes Beckering, Geschäftsbereichsleiter Organisation- und Unternehmensentwicklung, die nächsten Schritte im Projekt auf.
Während nach jetzigem Stand etwa 97% aller betriebenen Gasgeräte umgestellt werden können, bedeutet die Erdgasumstellung für 3% aller Geräte das Aus. „Wir haben uns ganz bewusst dazu entschieden, möglichst früh mit der Erhebung der Daten zu beginnen, um den Bürgerinnern und Bürger, deren Geräte nicht umgestellt werden können, ausreichend Zeit für die Suche nach Alternativen geben zu können“, führt Beckering die Gründe für die bereits erfolgte Erhebung an. „Diese Zeit haben nunmehr die Bürgerinnen und Bürger in unserem Versorgungsgebiet“, zeigt sich auch Wolter durchaus zufrieden. Selbstverständlich stehen die Stadtwerke bei der Suche nach Alternativen Energietechniken gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

Wie geht es weiter? Die Stadtwerke Lengerich werden in 2019 auf Grundlage der Erhebung die etwaigen notwendigen Ersatzteile besorgen und den Ablaufplan für die konkrete Umsetzung erarbeiten. „Die Logistik ist nicht unerheblich, denn das Ersatzteil muss zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein. Dazu gibt es immer wieder Veränderungen im Bestand der Gasgeräte“, gibt Wolter einen weiteren Einblick in die Herausforderungen des Projektes und ermutigt die Kunden, die in den nächsten Monaten planen, ein bereits besichtigtes Gasgerät auszutauschen, diese Änderung auch an das eigens dafür eingerichtete Erdgas-Büro (erdgasumstellung@swl-unser-stadtwerk.de bzw. 05481 8005 44444) zu melden. „Das erspart dann die unnötige Anschaffung von Ersatzteilen“, nennt Wolter die Gründe für diesen Aufruf.

Weitere Information rund um die Marktraumerstellung finden die Kunden unter www.swl-erdgasumstellung.de