Regional. Nachhaltig. Fair. – Tecklenburg setzt auf Ökostrom „Unser Landstrom“

Die Stadt Tecklenburg setzt auf umweltfreundlich produzierten Ökostrom aus dem Kreis Steinfurt und versorgt ab sofort zahlreiche kommunale Einrichtungen mit „Unser Landstrom“, ein Produkt des regionalen Energieversorgers Stadtwerke Lengerich (SWL). Insgesamt werden etwa 75 kommunale Liegenschaften mit einem Jahresverbrauch von etwa 1,1 Mio. kWh mit „Unser Landstrom“ versorgt. Die Stadt Tecklenburg ist damit großes Vorbild für Klimaschutz, Nachhaltigkeit und die Stärkung des regionalen Umweltschutzes.

Entwickelt wurde der regional produzierte Ökostrom gemeinsam mit dem Kreis Steinfurt, dem energieland2025 e.V. und sechs weiteren Stadtwerken im Kreis. Ab sofort werden die Teutoburger-Wald-Schule mit ihren Standorten in Tecklenburg, Brochterbeck, Leeden und Ledde ebenso mit dem Ökostrom versorgt wie das Rathaus und die Verwaltungsgebäude der Stadt Tecklenburg, das Gebäude der freiwilligen Feuerwehr, Flüchtlingsunterkünfte sowie die gesamte kommunale Straßenbeleuchtung. Bei einem Pressegespräch stellte Stefan Streit, Bürgermeister von Tecklenburg, gemeinsam mit der Klimaschutzmanagerin Laura Backhaus sowie SWL-Geschäftsführer Ralf Becker, diese Nachhaltigkeitsstrategie vor.

„Wir schließen dazu Strombezugsverträge mit Ökostromproduzenten im Kreis Steinfurt ab und benennen unseren Kunden die Anlagen und Standorte aus denen wir den Strom für ihre Strombelieferung beziehen“, beschreibt Ralf Becker, Geschäftsführer der SWL das Konzept von „Unser Landstrom“.

Die Stadt Tecklenburg setzt mit Ihrer Initiative zum Umweltschutz Maßstäbe im kommunalen Wettbewerb und übernimmt beim Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz Vorbildfunktion auch für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Für Alex Hammerschmidt, Vertriebsleiter der SWL, ist ein regionales Ökostromprodukt aus dem SWL-Angebot nicht mehr wegzudenken. Er sagt: „Der Klimawandel betrifft uns alle. Jeder Bürger und jede Bürgerin in Tecklenburg und den übrigen Städten und Gemeinden im Kreis Steinfurt kann bei seinem Stadtwerk den regional erzeugten Landstrom beziehen und damit einen Beitrag zur Entwicklung unserer Region leisten.“

Die Stromlieferung der Stadt Tecklenburg erfolgt aus der Produktion der Biogasanlage der Bioenergie Tecklenburg an der Zeppelinstraße. Gerne schließen die Stadtwerke Lengerich mit weiteren Anlagenbetreibern Bezugsverträge ab, so dass der Kreis der „Landstrom-Belieferer“ weiter wächst.

Auch für Geschäftsführer Friedel Wilde von Bioenergie Tecklenburg, neuer SWL-Erzeugungspartner beim Regiostrom, ist dies ein bedeutender und wichtiger Schritt bei der Energiewende: „Wir freuen uns, dass wir der Erzeugungspartner der Stadtwerke Lengerich mit ihrem neuen Regionalstromtarif sind und dadurch ab sofort unseren lokal produzierten Strom auch direkt regionalen Endkunden anbieten können.“

Hier geht es zu Unser Landstrom.